WICHTIGER HINWEIS: Diese Webseite begleitete meinen Wahlkampf zum Amt des Oberbürgermeisters der Bergstadt Freiberg im Jahr 2008. Die Seite wird nicht weiter mit neuen Inhalten befüllt, steht aus dokumentarischen Gründen jedoch weiterhin im Internet zum Abruf bereit.
Liebe Freibergerinnen und Freiberger,
am 22. Juni 2008 haben Sie mit Ihrer Stimme bei der Wahl zum Amt des Oberbürgermeisters über die Zukunft unserer Stadt entschieden.
Es geht jetzt um eine neue Kultur des Umgangs miteinander
Ich bin dankbar für das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler und bin mir auch den damit verbundenen Erwartungen und meiner Verantwortung bewusst. In den letzten Wochen und Monaten habe ich viel Zustimmung erfahren und immer das Gefühlt gehabt, dass eine breite Mehrheit sich ganz engagiert in die Entwicklung unserer Stadt einbringen will.
Den Freibergern ist dabei schon klar, dass Kommunalpolitik keine „Wünsch-dir-was-Veranstaltung“ ist. Aber die Bürger wollen mit ihren Problemen ernst genommen werden. Und sie wollen spüren, daß vorhandenes Potenzial und Chancen auch genutzt werden. Deshalb geht es jetzt zuerst um eine neue Kultur des Umgangs miteinander im Rathaus und in unserer Stadt. Aus dem Stadtrat gibt es dazu bereits sehr positive Signale. Ich freue mich auf die Arbeit und die neuen Herausforderungen.

Mit einem herzlichen Glückauf!
Ihr
Bernd-Erwin Schramm

TV-Beitrag vom 23.06.2008 - MDR-Fernsehen / Sachsenspiegel
Die Wahlen zum Amt des Oberbürgermeisters unserer Stadt sind eine neue Chance für Freiberg.
Ansehen und Profil der Stadt Freiberg haben in den letzten Jahren gelitten, da die bisher Verantwortlichen offensichtlich nicht in der Lage sind, die berechtigten Erwartungen an die Kommunikation zwischen Verwaltung, Stadtrat und Bürger zu erfüllen. Gegenseitiges Verstehen und koordiniertes Handeln der beteiligten Personen, Institutionen und Vereine sind unter diesen Bedingungen nicht gewährleistet. Der Umgang mit aktuellen Themen, wie Stadtumbau, Stadtmarketing oder Infrastruktur birgt Gefahren für die Zukunft.
Es geht um Offenheit und Transparenz in der Führung unserer Stadt.
Stellen Sie sich Freiberg als Stadtbus vor:
Bürger, Wirtschaft und Universität sind die Fahrgäste. Die Oberbürgermeisterin und die Stadtverwaltung lenken. Der Stadtrat ist die Reiseleitung.
Unser Bus steht mit festgefahrenem Motor.
Fahrer und Reiseleitung beschäftigen sich mit Schuldzuweisungen. Die Bürger versuchen zu schieben. Da aber niemand sagt, wo es lang geht, schieben alle von allen Seiten...Universität und Wirtschaft kommen nach eigenen Erfordernissen ab und an mit einem Traktor und ziehen den Bus ein Stück vorwärts. Touristen und Gemeinden im Freiberger Land sehen irritiert dem Treiben zu.
Die Leitbilder als Fahrplan „im Stadtverkehr“ werden nicht gelebt und die Stimmung in der Stadt ist weniger durch ein positives Wir-Gefühl, sondern mehr durch Probleme in der Zusammenarbeit untereinander gekennzeichnet.
Dabei ist nur ein Ölwechsel erforderlich.
Im richtigen Leben heißt das Schmiermittel ganz einfach Kommunikation - miteinander und nicht übereinander reden.
Tragisches Fehlverhalten der „Busfahrer“ ist auch Ursache für die Unfälle bei aktuellen Themen wie Stadtumbau, Stadtmarketing oder Infrastruktur und kann deshalb nur noch durch Entzug der Fahrerlaubnis geahndet werden!
Freibergs Problem lässt sich also genau beschreiben. Es fehlt in der gegenwärtigen Verwaltung Führungskompetenz; das heißt, das Vermögen, erfolgsorientiert zu kommunizieren, zu motivieren, zu integrieren und Konflikte zu bewältigen.
Freiberg kann mehr im Spannungsfeld zwischen Tradition und Zukunft.
Freiberg kann mehr - das ist meine Motivation, mich als parteiloser Einzelkandidat um das Amt des Oberbürgermeisters zu bewerben.
Ich bin sicher, mit meinen Erfahrungen aus verantwortlichen Positionen im Wirtschaftsleben von Freiberg einen Beitrag dafür zu leisten, dass im Stadtrat partei- und fraktionsübergreifend, Sachfragen auch durch eine „Koalition der Vernunft“ entschieden werden können. Mein Ziel ist, dass sich die Freiberger Bürger in ihrem Stolz auf die Geschichte, das Geschaffene und das Potenzial unserer Stadt nicht mehr allein gelassen fühlen, sondern dass sie sich auch damit identifizieren können, was Stadtverwaltung und Stadtrat letztlich in ihrem Auftrag tun.
Den Informationen „Über mich“ können Sie entnehmen, dass ich auf die vor mir stehenden Aufgaben gut vorbereitet bin.
In den Ausführungen „Über uns“ habe ich Handlungsfelder mit Schwerpunkten und Aufgaben zusammengestellt, die aus meiner Sicht auf die Tagesordnung des Oberbürgermeisters gehören.


